Social Media Grundlagen für Unternehmen


Social Media Grundlagen für Unternehmen

Social Media Grundlagen für Unternehmen: Bevor man sein Engagement in Social Media beginnt, ist es unumgänglich sich eine Richtlinie, eine Strategie zu erarbeiten. Dies sollte man auf keinen Fall alleine im stillen Kämmerlein tun, sondern in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren, denn Social-Media-Arbeit ist Teamarbeit und kann nur mit einem langfristigen Engagement funktionieren. Es ist daher unumgänglich sich vor dem Start einige Gedanken zu machen und nicht einfach loszulegen. Die folgenden Punkte sollen Ihnen dabei helfen Ihre Gedanken zu sortieren:

 

  1. Was ist das Ziel meines Social Media Engagements?

  2. Kann ich meinen Kunden/Fans damit einen Mehrwert bieten?

  3. Was ist meine Zielgruppe und wie kommuniziere ich mit ihr?

  4. Wie bewerbe ich meine Aktivitäten?

  5. Wie messe ich den Erfolg meines Engagements?

 

1. Was ist das Ziel meines Social Media Engagements?

Ganz klar, als erstes muss man sich Ziele setzen. Dies klingt eigentlich selbstverständlich, doch in der Vergangenheit waren nur 33% aller Unternehmen, die in den sozialen Medien vertreten waren mit einer solchen Zielsetzung ausgestattet. Dabei ist es gar nicht so schwer Ziele zu formulieren. Diese können je nach Art Ihres Unternehmens zum Beispiel so aussehen…

 

  • Gewinnung von Neukunden
  • Erhöhung der Kundenbindung
  • Mehr Besucher auf die Website ziehen
  • Bekanntheit erhöhen

 

Sie sehen, es ist gar nicht so schwer. Meist hat man diese Ziele bevor man sie schriftlich fixiert hat schon längst im Kopf formuliert und dort vielleicht einfach nur in der Kategorie Selbstverständlichkeiten abgelegt. Oft ist es daher nur noch nötig diese Ziele ganz konkret zu artikulieren und in einem Strategiepapier festzuhalten.

 

2. Kann ich meinen Fans/Kunden damit einen Mehrwert bieten?

Bei der Sache mit dem Mehrwert wird es schon schwieriger. Denn hierfür muss man sich in die Lage des Kunden, des Fans versetzen. Warum sollte dieser seine Freizeit nutzen und ausgerechnet mein Angebot ansehen oder gar auf „Gefällt mir“ klicken? Es ist also nötig auch hierbei strategisch vorzugehen. Wieder sollten wir uns eine Liste erstellen. Mit auf die Liste gehören all die interessanten Dinge und Aktivitäten die man bereits hat. Dies können zum Beispiel sein…

 

  • Blog-Artikel
  • Produktbewertungen
  • Fotos/Videos
  • Nützliche Tipps und Tricks zu Produkten
  • Besondere Angebote exklusiv für Fans

 

3. Was ist meine Zielgruppe und wie kommuniziere ich mit ihr?

Viele verwechseln Social Media immer noch mit Facebook. Ob es Facebook in ein paar Jahren noch geben wird, kann heute niemand sagen. Was man aber wissen sollte, ist welche Personen eigentlich zu meiner Zielgruppe gehören und bei welchen Social-Media-Plattformen diese Personen zu finden sind. Das kann Facebook sein, muss aber nicht. Darüber hinaus sind natürlich auch noch folgende Punkte wichtig…

 

  • Wer sind meine Fans/wie spreche ich diese an?
  • Auftreten: locker oder seriös?
  • Wie oft posten?
  • Wie viel Zeit investieren?

 

4. Wie bewerbe ich meine Aktivitäten?

Die Möglichkeiten die eigenen Social Media Aktivitäten zu bewerben sind vielfältig. Am bekanntesten sind wohl die Facebook-Klickfarmen. Doch Finger weg von solchen Angeboten! Sie schaden dem eigenen Auftreten im Netz deutlich mehr als sie nutzen, außerdem kann es ja nicht Ziel und damit Sinn und Zweck sein möglichst viele „Gefällt mir“-Klicks zu erhalten, sondern die eigenen zuvor definierten Ziele zu erreichen. Massenhaft gekaufte „Gefällt-mir“-Klicks gehören also nicht dazu. Doch bleiben wir bei dem Beispiel Facebook. Es gibt viele Möglichkeiten die eigene dort betriebene Seite zu bewerben. Hier sind einige Beispiele…

 

  • Die Fanpage auf allen Infomaterialen erwähnen
  • Facebook-Button auf der eigenen Website einbauen
  • Freunde einladen
  • Die eigenen Kontakte auf die Seite hinweisen
  • Die Seite bei Netzwerken eintragen, in denen man selbst aktiv ist
  • Bei Facebook Anzeigen schalten

 

5. Wie messe ich den Erfolg meines Engagements?

Ohne Überwachung, also ohne Social Media Controlling viel Zeit, Geld und Aufwand in den Aufbau von Netzwerken und Communities zu stecken, ist fast schlimmer als mit geschlossenen Augen durch den Wald zu laufen. Während man sich bei dem Waldlauf mit geschlossenen Augen schlimmstenfalls Beulen und Kratzer holen kann, die relativ schnell wieder verheilen, sind die Folgen der nicht überwachten Netzaktivität wesentlich nachhaltiger.

Dennoch überwachen viele Unternehmen ihre Aktivitäten in den sozialen Medien nicht! Um also wenigstens grob zu wissen, ob man mit dem was man kommuniziert Erfolg hat, sollte man mindestens…

 

  • Die Reichweite der Posts im Auge behalten
  • Die Zahl der neu hinzugewonnen Fans kennen
  • Wissen, wie oft welche Seiten angesehen wurden
  • Wissen, welche Posts/Aktivitäten besonders erfolgreich waren